Link zum Stück2000 Tiroler Landestheater Innsbruck

Was ihr wollt

Regie: 
Ralph Bridle

„...Viel hilft da die Optik: die hochästhetische Ausstattung von Dietlind Konold mit schönen Lichteffekten, aber auch die lebendige Inzenierung durch Ralph Bridle, der die Komödie stets in wunderbarer Balance zur Melancholie, zum Absurden, ja Märchenhaften hälft und ihrem Motto gerecht wird: Nichts ist so, wie es ist. Ein Stück über die Liebe, eine Oper, die man sich gern wieder ansieht und anhört.“

Austria Presseagentur
12.3.2000

„Gemeinsam mit seiner Ausstatterin, Trojahns Ehefrau Dietlind Konold, setzt Bridle deshalb nicht auf eine Zirkusrevue wie Peter Mussbach in München, sondern auf einfache, klare Bilder: Zerknülltes Papier – wohl Reste tränenreicher Liebesbriefe – bedekt den Boden vor dem halb rund geschwungenen weißen Treppenaufgang, auf dem groß 'Illyrien' zu lesen steht. Ein Einheitsbild, das die Narrengruppe ebenso rasch über die Bühne wieseln lässt wie die Liebespärchen in venezianischen Gondeln...“

Frankfurter Allgemeine Zeitung
17.3.2000

„Gelungen ist die Symbiose von Musik, Bühnenbild und Kostüme (Dietlind Konold) und den großartigen Leistungen der Sänger […] Leichtigkeit ergibt sich durch das schwerelose Bühnenbild und das tolle Ensemble. Resümee des Abends: Nur für Feinspitze!“

Krone Zeitung
13.3.2000

„...Ausstattung: Dietlind Konold – einfach, mit Lichteffekten arbeitend, Video-Live-Aufnahmen einbeziehend, Transparent-Vorhänge für Projektionen fast mythisch verwendend...“

Tirol Kurier
13.3.2000

„...und so kämpfen sich also die an den Strand gespülten Geschwister Viola und Sebastiano verkleidet oder zumindest verkannt durch Illyrien, wo man – in der Ausstattung von Dietlind Konold – durch ein Meer aus Papierknäueln watet. Es sind wohl lauter Liebesbriefe, die ihren Adressaten nicht erreichen. Der englische Regisseur Ralph Bridle inszenierte temporeich und zugleich mit leisem Witz, immer mit beiden Ohren an der Musik.“

Salzburger Nachrichten
13.3.2000

„...Peter Greenaways Konzeptkunst stand deutlich Pate bei den mehrdimensionalen Schriftprojektionen von Passagen aus dem Shakespeare-Text, Peter Sellars bei den live gefilmten Videos, mit denen sich die Liebenden gegenseitig ablichten. Aber diese Anspielungen machen Sinn: Langsam-scheues Herantasten ist in dieser Symbolik ebenso präsent wie das Trennende, das sich als durchsichtige Gaze zwischen die Liebenden drängt...“

Tiroler Tageszeitung
13.3.2000