Link zum Stück2013 Stadttheater Ingolstadt

An der Arche um acht

Regie: 
Julia Mayr

Auszeichnung bei den Bayerischen Theatertagen

„An der Arche um acht“ wurde bei den Bayerischen Theatertagen in Nürnberg als herausragende Kinder- und Jugendproduktion ausgezeichnet. »In der Inszenierung des Jungen Theaters Ingolstadt werden zum Glück keine Antworten gegeben. Das Ensemble nimmt seine Figuren und deren Fragen wunderbar ernst und überzeugt durch große Spielfreude. In dem erst unaufwendigen, dann durch ein auftretendes Schiff imposanten Bühnenbild sind es vor allem die genau gearbeiteten Figuren, die erfreuen. Die präzise Körperlichkeit, die feine Inszenierung und die ernsthafte und gleichzeitig humorvolle Auseinandersetzung mit dem Thema sind preiswürdig«, hieß es in der Laudatio.

Bayerische Theatertage Nürnberg
16.6.13

Regisseurin Julia Meier wird diesem wunderbaren Text mit großem Charme und spielerischer Leichtigkeit für die letzten Fragen der Menschheit gerecht.[...] In dieser Aufführung gibt es keine groben Gags, aber wunderbare Überraschungen wie Dietlind Konolds Bühnenbild. Als Bug eines riesigen Schiffes wird eine Wand hereingeschoben, die genauso aussieht wie die mit Schalungsbrettern geformten Betonwände des Theaterbaus. Eine Klappe öffnet, und in der engen Kajüte im dritten Untergeschoß der Arche versucht sich ein jeweils anderer überzähliger Pinguin vor der Taube zu verstecken. [...] Also nicht verpassen: „An der Arche um acht" - einfach zauberhaft!

Kulturkanal Ingolstadt
Isabella Kreim
4.2.2013

„...wildes Vergnügen. […] Dazu Olivia Wendt als Taube: ein zerzaustes Energiebündel im weißen Tüll- und Daunenoutfit. […]
Ausstatterin Dietlind Konold hat nicht nur pfiffige Kostüme entworfen, sondern auch das kolossale Bühnenbild. Während zu Beginn die Antarktis mit einem hohen Eisblock und ein paar -schollen skizziert ist, nimmt ab der fünften Szene der hölzerne Bug eines riesigen Schiffes fast den gesamten Bühnenraum ein. Ein mannshohes Fenster gewährt Einblick in den düsteren Schiffsbauch, wo die Pinguine 40 Tage lang ihr klägliches Dasein fristen.“

Donaukurier
4.2.2013