Link zum Stück2006 Staatstheater Braunschweig

Katja Kabanova

Regie: 
Mascha Poerzgen

„Mascha Pörzgen gelang mit zwingender Personenregie eine packende Wiedergabe der traurigen Geschichte um Katja, deren Träume an der Starre uralt überkommener Konventionen zerbrechen.“

Orpheus
11-12/2006

„Umjubelte Premiere [...]
Nein, in diesen Räumen wohnt die Liebe nicht. Verwitterte Wände, nüchterne Kantineneinrichtung wie zu Kolchosen-Zeiten, dazu die unabdingbaren Accessoires des kapitalistischen Wohlstands, der nun auch diesen entlegenen Winkel Russlands erreicht hat: Plastikschüsseln, Fernseher, die allzu kurzen Röcke der grell aufgehübschten Frauen. Und viel Alkohol. […]“

Braunschweiger Zeitung
30.10.2006

„An den Wänden der herunter gekommenen Kantine mit den billigen Möbeln blüht der Schimmel. Hinter den blinden Fenstern ahnt man die Wolga. Ihr Wasser hat einen Teil des Raums bereits überflutet. Gegen die allgegenwärtige Tristesse hilft nur der Alkohol. […]
Regisseurin Mascha Pörzgen hat sich für ihre Inszenierung ausgesprochen düstere und trostlose Bilder voller Hoffnungslosigkeit ausgedacht, und macht Leos Janáceks Oper "Katja Kabanova" am Staatstheater Braunschweig gemeinsam mit Ausstatterin Dietlind Konold zu einem eindrucksvollen Drama zwischen Liebe, Angst und Gewissensnot.“

Cellesche Zeitung
4.11.2006