Link zum Stück2008 Oper Halle

Madame Pompadour

Regie: 
Aron Stiehl
Choreographie: Götz Hellriegel

„In der Oper Halle zeigt der Regisseur dabei mit seinen kongenialen Mitstreitern Dietlind Konold (Bühne und Kostüme) sowie Götz Hellriegel (Choreographie), dass sich sogar Prinzipien des Regietheaters gewinnbringend auf die leichte Muse anwenden und zugleich ironisieren lassen. […] Und die bezaubernden Papiertheater-Szenen im Guckkasten unterscheiden sich von den allgegenwärtigen Projektionen durch ihre Dreidimensionalität – und ihren kreativen Charme. […] Da wird die dem Zeitgeschmack geschuldete Potiphar-Nummer „Joseph, ach Joseph“ in einem Papiertheater inszeniert, das aus einer Zigarettenschachtel mit ägyptischen Motiven geschnitten scheint. Da friert der betrogene Betrüger René als Frischfleisch in einer arktischen Kühlkammer, die verdächtig an Caspar David Friedrichs „Eismeer“ erinnert. […] Dietlind Konolds Kostüme changieren zwischen echtem Prunk und falscher Pracht.“

Mitteldeutsche Zeitung
28.10.2008

„...aber auf der Bühne geht’s ab! […] Aber Bühne und Kostüme! Zucker! Großes Kino! Dietlind Konold ist eine Frau mit Ideen: Das Bett, in dem die Pompadour (Anke Berndt) mit Lover René (Matthias Aeberhard) liegt, wird uns – ein filmischer Gag – von oben gezeigt! Der Dichter Calicot (Björn Kuhn) in der Mülltonne, alberne Papp-Panzer, Tänzer Victor-Florin Pop als Pferd – die Damen kreischten vor Vergnügen. Die Männer nicht…“

BILD Halle
27.10.2008