Link zum Stück2004 Musikwerkstatt Wien im Semper Depot

Terrible Mouth

Regie: 
Kerstin Maria Pöhler

„Monty Python meeting Goya […]
ein typisches Opernprodukt der „neuen britischen Schule“ (uraufgeführt 1992): von der Länge auf den dramaturgischen Impact genau abgestimmt, vermischt mit absurd-makabrem Humor, der an den entscheidenden Stellen in eine blutige Ernsthaftigkeit überwechselt, große Emotionen und ein kunstphilosophischer, intellektueller Background.

Diesmal konnte das Semper-Depot jedenfalls seine Vorzüge ausspielen – und zwar genau deshalb, weil man nicht den vorgelagerten Rundbau nutzte, sondern die langgestreckte Säulenhalle mit der relativ niedrigen Decke. Düster oder scharfkegelig ausgeleuchtet ergab das für den Zuseher eine spannende Atmosphäre, die durch das ungewöhnliche und geschickt ausgenützte räumliche Ambiente noch verstärkt wurde.“

www.operinwien.at
14.2.2004

„...die beispielhafte, zutiefst verstörende Aufführung dieser Kammeroper durch die Musikwerkstatt Wien hätte Ovationen verdient gehabt. […]
Kerstin Pöhler zeigt in ihrer teilweise erschreckend realistischen Regie, dass dieser Goya aber nicht eine – wie auch immer verzerrte – historische Gestalt ist, sondern, wie Dietlind Konolds Ausstattung (in idealer Ausnutzung der räumlichen Gegebenheiten) betont, ein Mensch der Gegenwart....“

Wiener Zeitung
16.2.2004

„Das Bühnenbild (Dietlind Konold) nutzt geschickt die zahlreichen Stahlsäulen im Saal...“

Salzburger Nachrichten
14.2.2004