Link zum Stück2008 Staatstheater Braunschweig

Fedra

Regie: 
Kerstin Maria Pöhler
Bühne: 
Frank Fellmann

„Auf der Bühne von Frank Fellmann haben sich die von Dietlind Konold eingekleideten Darsteller in zwei Welten zu bewegen: In der geschäftstüchtigen von heute und in einer eher idealisierten für das Paar Hippolytos-Aricia. Dazwischen stehend scheint der Weg für Fedra aussichtslos zu sein. […] Die Nachzeichnung der ausweglosen Situationen der handelnden Personen, die von höheren Mächten zur Erduldung ihrer Schicksale gezwungen werden, war der Regiearbeit freilich glänzend gelungen.
Jubelnder Beifall belohnte eine Aufführung, deren Spannung in zweieinhalb Stunden stetig im Steigen war und nur von der Pause unterbrochen wurde.“

Wiener Zeitung
April 2008

„Ein kreisrunder Saal, der Empfangshalle einer Psychoklinik nicht unähnlich, schafft dafür denn auch den äusseren Rahmen. In die Mitte jedoch hat der Bühnenbildner Frank Fellmann dazu eine sehr reale Gegenwelt platziert. Denn dort haust in einer Mischung aus Baumhaus und Zookäfig, in einer Art Feuchtbiotop, der „Outlaw“ Hippolytos, der in der Natur zu sich selbst zu finden hofft …“

Musik & Theater
5/2008

„Denn in ihrer durchaus vielschichtigen Inszenierung wird Kerstin Maria Pöhler nicht nur der bitteren Tragödie mit eindringlichen Bildern gerecht, sie ist auch bestrebt, die psychologischen Hintergründe konsequent auszuleuchten.“

Deutschlandradio Kultur
30.3.2008